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KUKA-Aktie: überraschend gutes Q1


09.05.2012
Warburg Research

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christian Cohrs, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von KUKA (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) weiterhin mit "verkaufen" ein.

Der Auftragseingang sei außerordentlich gut gewesen. Mit EUR 603 Mio. (+52%) habe der Auftragseingang die Erwartungen deutlich übertroffen (WRe: EUR 439 Mio., Konsens: EUR 421 Mio.). Der Anstieg sei insbesondere durch die Nachfrage aus der Automobilindustrie (Ausweitung Capex in Asien, Modernisierung in den U.S.), jedoch auch aus der allgemeinen Industrie getrieben worden und resultiere in einen neuen Quartalshöchstwert. Die Book-to-Bill Ratio habe bei 1,64x und der Auftragsbestand bei EUR 981 Mio. gelegen. Letzterer biete eine gute Visibilität für den Rest des Jahres und garantiere eine gute Kapazitätsauslastung.

Die Konzernumsätze seien um fast 13% auf EUR 367 Mio. gestiegen. Beide Segmente, Robotics und Systems, hätten zur Performance beigetragen und würden nahe ihrer jeweiligen Kapazitätsgrenze operieren.

Das EBIT sei um 49% gegenüber Vorjahr auf EUR 22 Mio. (WRe: EUR 21 Mio.) angestiegen. Die Konzern EBIT-Marge habe sich auf 6,0% verbessert. Das bedeute einen Rekordwert und werde einerseits durch operative Leverage-Effekte und Effizienzsteigerungen angetrieben. Andererseits gelte zu berücksichtigen, dass KUKA in H2/2011 viele Aufträge mit der allgemeinen Industrie abgeschlossen habe, welche in der Regel höhere Margen versprechen würden. Mit Blick auf Q2 und Q3/2012 sollten sich die Margen angesichts des hohen Anteils der Automobilindustrie am aktuellen Auftragseingang zum Teil verringern. Das EPS habe sich nahezu auf EUR 0,32 verdoppelt (WRe: EUR 0,30; Konsens: EUR 0,25).

Der solide Trend bei den Ergebnissen, sowie ein geringer als erwarteter Aufbau des Working Capital, hätten zu einem deutlich verbesserten operativen Cashflow geführt (EUR 11,7 Mio. vs. EUR 0,5 Mio. vor einem Jahr). Gleichzeitig habe sich die Capex verdreifacht und reflektiere damit hauptsächlich die verstärkten F&E Aktivitäten. Der FCF habe bei minus EUR 0,8 Mio. gelegen. Der CFO habe das Ziel des Unternehmens bekräftigt, am Ende des Jahres schuldenfrei zu sein. Danach würden die Analysten die Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen erwarten.


Das Management erwarte nun Umsätze in Höhe von EUR 1,5 Mrd. verglichen mit dem vorherigen Ziel von EUR 1,44 Mrd. und eine EBIT-Marge von 5,5 bis 6,0% (vorher: mindestens 5,5%). Das übertreffe die aktuellen Analystenprognosen (Umsatz EUR 1,463 Mrd.; 6% operative Marge, gemäß KUKA-Definition).

Bei der Automatica in München würden sich die Analysten mehr Informationen über die neuesten Produktinnovationen von KUKA im Segment Robotics und deren Auswirkung auf die Finanzzahlen versprechen.

Nach dem CMD würden die Analysten ihr Modell überarbeiten. Die Auftragseingänge für KUKA sollten in H2/2012 sinken und die Art und Weise wie das Management mit dem aktuellen Boom organisatorisch umgehe (Angestellte +10%, Zeitarbeiter +25%), deute darauf hin, dass es nicht von einer unbegrenzten Fortsetzung ausgehe. Nichtsdestotrotz würden die Analysten angesichts der starken Auftragsdynamik in Q1/2012 weiteren Spielraum sehen, um ihre Prognosen für das aktuelle und kommende Geschäftsjahr anzuheben.

KUKA wird mit einem P/E 2012e von 14,5x gehandelt, deutlich über dem unserer Automobilzulieferer (Durchschnitt von 9,8x), so die Analysten von Warburg Research. Auch ihr DCF- und FCFY-Modell deute auf einen fairen Wert unter dem aktuellen Aktienkurs.

Im Zuge positiver Ergebnisüberarbeitungen werden die Analysten von Warburg Research eine Anhebung ihres Kursziels von EUR 14,00 (unverändert) in Erwägung ziehen, eine Änderung des Ratings "verkaufen" für die KUKA-Aktie ist dagegen unwahrscheinlich. (Analyse vom 09.05.2012) (09.05.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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